Kontaktglasdynamometrie und ‚Talking-Eyes’

Das Auge – Fenster zum Gehirn

Infos zum
 Untersuchungsverfahren:
KontaktglasdynamometrieMit einem neuen Gerät, dem Kontaktglasdynamometer kann der Augenarzt jetzt eine Schlaganfallgefahr erkennen.
Das von dem deutschen Augenarzt Dr. Löw und Ingenieuren des Fraunhofer-Institus für Biomedizinische Technik entwickelte Verfahren gibt Auskunft über die Blutgefäße, die das Gehirn versorgen. Besteht z.B. der Verdacht, dass eine verengte Halsschlagader die Durchblutung im Gehirn beeinträchtigt, so lässt sich das mit einer Ultraschall- oder Doppleruntersuchung nicht immer zweifelsfrei klären. Da die zentrale Netzhautarterie jedoch ein Ast der Halsschlagader ist, kann deren Untersuchung Hinweise auf den Zustand der Halsschlagader geben.
Darüber hinaus lässt sich ein möglicherweise bislang unerkannt gebliebener Bluthochdruck entdecken, bevor er bleibende krankhafte Veränderungen an den Organen verursacht. Zusätzlich können mit diesem innovativen Untersuchungsverfahren Herzrhythmusstörungen sichtbar gemacht werden und über die Messung des Venendruckes kann der Hirndruck ermittelt werden.


Talkingeyes & more

Talking eyes

Augengefäßanalyse

Gesundheit im Alter durch frühzeitige Vorsorge

Aufgrund verbesserter Medizin und gesünderem Lebenswandel werden wir immer älter. Die Lebenserwartung steigt. Damit werden altersassoziierte Gefäßerkrankungen immer häufiger.
Um gesund alt zu werden, wird deshalb die Vorsorge immer wichtiger.

Durch medizinische Prävention können Sie die durchblutungsbedingten Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Demenz, Makula-Degeneration und Glaukom vermeiden.

Talkingeyes&more ist ein fächerübergreifendes, medizinisches Präventionskonzept, mit dem Sie das Auftreten dieser Erkrankungen vermindern können.

Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel und Zuckerkrankheit zerstören das Gefäßsystem meist schon über viele Jahre, bevor sie überhaupt entdeckt werden.
Sie werden deshalb auch als die „lautlosen Gefäß-Killer“ bezeichnet. Die Netzhautgefäße zeigen frühzeitig, ob die feinen Blutgefäße bereits über dem Altersdurchschnitt geschädigt sind.

Zur Bekämpfung dieser „lautlosen Gefäß-Killer“ kann durch Untersuchungen von Gefäßrisikofaktoren und Schutzfaktoren Ihr Gefäßrisiko geschätzt und ein therapeutisches Konzept mit einer abschließenden Erfolgskontrolle erstellt werden.

Ohne Pupillenerweiterung wird eine Bildaufnahme der Netzhautgefäße und computerunterstützt mittels quantitativer Berechnung des Quotienten aus den Durchmessern retinaler Arterien und Venen aller Gefäße (av-Ratio) eine standardisierte Dokumentation von Veränderungen der Netzhaut und des Sehnervenkopfes durchgeführt.

Die Befundung der Netzhaut-Bilder erfolgt durch Professor Dr. med Georg Michelson im Teleophthalmologischen Institut in Erlangen. Aus den gewonnenen Daten wird eine Schätzung des Gefäßrisikos durchgeführt. Die Messergebnisse, die Fundusbilder, die ärztliche Bewertung und die Risikoabschätzung werden dem Patienten als ausführlicher Report zur Verfügung gestellt oder auf Wunsch postalisch zugesandt.