Vorsorge

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass durch frühzeitiges Erkennen und entsprechende Behandlung von Augenerkrankungen, die zu Erblindung führen können und vom Patienten erst im Spätstadium bemerkt werden, das Augenlicht in den meisten Fällen bis ins hohe Alter erhalten bleibt.

Trotz der Notwendigkeit einer augenärztlichen Vorsorgeuntersuchung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten hierfür nicht. Sie beschränken ihren Erstattungsanspruch auf aufgetretene Symptomatik bzw. Erkrankungen.

Die weit verbreitete Vorstellung, dass man alle Jahre neben der Überprüfung der Sehschärfe, die auch der Optiker vornehmen könnte, vom Augenarzt auch die „Augen kontrollieren“ lässt, ist aus augenärztlicher Sicht richtig.

Wenngleich Augenerkrankungen im Alter sehr häufig sind, werden die Kosten einer Vorsorgeuntersuchung jedoch in keinem Fall von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Stellt sich bei einer Vorsorgeuntersuchung eine notwendige Behandlungsindikation heraus, übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen in der Regel die Therapiekosten.